Elden Ring: Mit über 20 Millionen verkauften Exemplaren und 324 Auszeichnungen hat sich Elden Ring als eines der erfolgreichsten Spiele aller Zeiten etabliert. Tatsächlich spiegeln die beeindruckenden Metacritic-Bewertungen von 96 für PS5 und Xbox Series X die außergewöhnliche Qualität des Spiels wider.
Allerdings stellen die zahlreichen Bosskämpfe gegen mächtige Halbgötter für viele Spieler eine besondere Herausforderung dar. Das einzigartige Kampfsystem mit Kontern, Sprungangriffen und der Möglichkeit, Geister zu beschwören, eröffnet dabei vielfältige strategische Möglichkeiten. Darüber hinaus bietet das Spiel verschiedene Waffen und magische Fähigkeiten, die es Spielern ermöglichen, ihren eigenen Kampfstil zu entwickeln.
In diesem umfassenden Leitfaden erfahren Spieler alles Wichtige, um jeden Boss in Elden Ring erfolgreich zu bezwingen.
Die Grundlagen des Bosskampfs
Bosskämpfe in Elden Ring folgen einem präzisen Rhythmus aus Angriffen und Gegenangriffen. Zunächst sollten Spieler die fundamentalen Mechaniken beherrschen, um erfolgreich gegen die mächtigen Gegner bestehen zu können.
Gesundheit und Ausdauer verstehen
Die grüne Ausdauerleiste spielt eine entscheidende Rolle im Kampf. Sie wird für nahezu jede Aktion benötigt – vom Angreifen über Blocken bis hin zum Ausweichen. Ohne ausreichend Ausdauer können Spieler weder ausweichen noch kontern oder fliehen. Deshalb ist ein kluges Ausdauermanagement unerlässlich.
Für eine optimale Ausdauerregeneration bieten sich verschiedene Ausrüstungsgegenstände an. Der Zwei-Köpfige Schildkröten-Talisman beschleunigt beispielsweise die Ausdauerregeneration deutlich. Außerdem erhöht Radahns Große Rune sowohl die maximalen Lebenspunkte als auch die Fokuspunkte.
Ausweichrollen meistern
Das Ausrollen ist die effektivste Methode, um gegnerischen Angriffen auszuweichen. Während der Rolle verfügt der Charakter über Unverwundbarkeitsframes, sodass Angriffe keinen Schaden verursachen. Allerdings beeinflusst das Ausrüstungsgewicht die Geschwindigkeit der Ausweichbewegungen – je schwerer die Ausrüstung, desto langsamer die Reaktionszeit.
Entgegen der Intuition ist es oftmals sinnvoller, in Richtung des Gegners zu rollen anstatt von ihm weg. Dies bringt den Spieler nicht nur in eine günstige Angriffsposition, sondern vermeidet auch häufig Folgeattacken, die speziell auf zurückweichende Gegner ausgerichtet sind.
Angriffsmuster erkennen
Jeder Boss verfügt über ein individuelles Set an Angriffen und Kombinationen. Das Erkennen dieser Muster ist essentiell für den Kampferfolg. Je früher ein Angriff identifiziert wird, desto besser kann der Spieler darauf reagieren und Gegenangriffe einleiten.
Allerdings haben die Bosse in Elden Ring die Besonderheit, dass sie ihre Angriffsmuster dynamisch anpassen können. Sie reagieren beispielsweise darauf, wenn der Spieler heilt oder wenig Ausdauer hat. Manche Kombinationen können sowohl schnell als auch verzögert ausgeführt werden, was ein präzises Timing beim Ausweichen erfordert.
Der Kampf gegen einen Boss gleicht einem Tanz aus Öffnungen, die durch die Länge der Angriffsanimationen entstehen. Nach jedem Angriff muss der Spieler entscheiden: Heilen oder selbst zuschlagen? Beides gleichzeitig ist meist nicht möglich. Obwohl es verlockend ist, sich nach einem schweren Treffer sofort zu heilen, sollte man auf eine sichere Gelegenheit warten.
Bei horizontalen Schwüngen und Bodenschlägen empfiehlt sich eine Rolle nach vorne oder hinten. Bei vertikalen Schnitten und Stichen hingegen ist seitliches Ausweichen meist effektiver. Außerdem sollten Spieler nach eigenen Angriffen genügend Ausdauer für zwei bis drei Ausweichrollen zurückhalten, um auf Gegenschläge reagieren zu können.
Vorbereitung ist der Schlüssel
Eine sorgfältige Vorbereitung bildet das Fundament für erfolgreiche Bosskämpfe in der gewaltigen Spielwelt von Elden Ring. Während viele Spieler direkt in den Kampf stürmen, zeigt die Erfahrung, dass durchdachte Planung den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmacht.
Ausrüstung optimieren
Die Wahl der richtigen Ausrüstung spielt eine entscheidende Rolle. Dabei sollten Spieler besonders auf das Verhältnis zwischen Gewicht und Schutz achten. Die Veteranenrüstung beispielsweise bietet das beste Verhältnis von Stabilität zu Gewicht unter allen schweren Rüstungen.
Allerdings ist nicht nur die Verteidigung wichtig. Ausrüstungsgegenstände mit speziellen Effekten können die Kampfeffizienz deutlich steigern. Der Goldene Skarabäus-Talisman erhöht permanent die Anzahl der erhaltenen Runen. Außerdem gibt es verschiedene Ausrüstungsteile, die es ermöglichen, mehr Angriffe ohne Unterbrechung auszuführen.
Für die Optimierung der Ausrüstung empfiehlt sich:
- Schmiedesteine in Höhlen und der offenen Welt sammeln
- Waffen entsprechend des eigenen Spielstils verbessern
- Tränke und Handwerksitems für zusätzliche Unterstützung herstellen
Runen farmen für Level-Ups
Das Sammeln von Runen ist unerlässlich für die Charakterentwicklung. Mohgwyns Palast bietet dabei eine besonders effiziente Farming-Methode – hier lassen sich innerhalb weniger Minuten bis zu 40.000 Runen verdienen. Mit dem Goldenen Skarabäus-Talisman steigt dieser Wert sogar auf 110.000 Runen pro erfolgreichen Durchgang.
Für Spieler in frühen Spielphasen bieten sich zunächst andere Farming-Spots an:
Die Trolle am Sturmtor: Diese langsamen aber starken Gegner gewähren jeweils etwa 1.000 Runen. Durch geschicktes Ausweichen und einzelne Konfrontationen lässt sich hier effektiv farmen.
Windmühlendorf: Im nördlichen Altus-Plateau finden Spieler das surreale Dominula Windmühlendorf. Die dort tanzenden Einwohner sind zunächst passiv und droppen nach der Eliminierung etwa 7.000 Runen.
Darüber hinaus gibt es weitere Möglichkeiten, die Runenausbeute zu maximieren:
- Goldene Blätter beobachten, die nachts vom Himmel fallen und einen 5-prozentigen Runenbonus gewähren
- Schädel mit weißem Glanz zerstören, die jeweils 200 Runen enthalten
- Gegner mit leuchtend goldenen Augen ausfindig machen, die mehr Runen droppen
Allerdings sollten Spieler beachten, dass Level-Ups allein keine Garantie für den Sieg gegen Bosse darstellen. Vielmehr geht es darum, durch geschicktes Farming die eigenen Fähigkeiten zu ergänzen. Das Erlernen von Angriffsmustern und das richtige Timing bleiben weiterhin entscheidend.
Ein kluger Ansatz ist es außerdem, die gesammelten Runen strategisch einzusetzen. Anstatt blind zu leveln, sollten Spieler ihre Attribute entsprechend ihres Spielstils und ihrer bevorzugten Waffen verbessern. Zusätzlich empfiehlt es sich, einen Teil der Runen für Upgrades der Ausrüstung und den Kauf wichtiger Verbrauchsgegenstände zurückzuhalten.
Deine Waffen richtig nutzen
Die richtige Waffenwahl entscheidet maßgeblich über den Erfolg in Bosskämpfen. Mit über 300 verschiedenen Waffen bietet Elden Ring eine beeindruckende Auswahl an Kampfoptionen.
Beste Waffen für jeden Spielstil in Elden Ring
Der Moonveil Katana eignet sich besonders für Charaktere, die auf Magie und Geschicklichkeit setzen. Mit 78 physischem Schaden und 87 magischem Schaden liefert diese Waffe beachtliche Werte. Außerdem ermöglicht die Transient Moonlight Fähigkeit das Verschießen magischer Klingen, die gegnerische Verteidigungen durchdringen können.
Für Stärke-basierte Builds empfiehlt sich der Giant-Crusher. Diese massive Waffe kann kleinere Gegner mit einem Schlag ausschalten. In Kombination mit der richtigen Ausrüstung reichen wenige Sprungangriffe, um selbst Bosse in den Staub zu schicken.
Das Bloodhound’s Fang skaliert sowohl mit Stärke als auch mit Geschicklichkeit. Die integrierte Bloodhound’s Finesse Fähigkeit kostet 8 FP für den initialen Angriff und 12 FP für den Bloodhound’s Step Folgeangriff. Diese Kombination ermöglicht es Spielern, Angriffen auszuweichen und gleichzeitig massiven Schaden zu verursachen.
Ashes of War Kombinationen
Die Wahl der richtigen Ashes of War kann eine Waffe deutlich aufwerten. Bloody Slash auf Rogier’s Rapier erweist sich als äußerst effektiv gegen Bosse. Ebenso bietet die Kombination aus Poison Mist auf einer Uchigatana durch den kombinierten Blutungs- und Gifteffekt erhebliche Vorteile.
Für Fernkampfoptionen eignet sich Ice Spear hervorragend. Diese Asche des Krieges verursacht beachtlichen Schaden und verfügt über eine ansehnliche Reichweite. Ground Stomp hingegen bewährt sich besonders gegen Gruppen von Gegnern.
Zauber und Inkantationen
Inkantationen werden mit heiligen Siegeln gewirkt und skalieren hauptsächlich mit dem Glaubenswert. Sie bieten verschiedene Effekte wie Heilung, Statuseffekt-Heilung und Waffenverzauberungen. Besonders die schwarzen Flammen-Inkantationen erweisen sich als äußerst effektiv gegen Bosse.
Folgende Trainer bieten Zugang zu neuen Inkantationen:
- Brother Corhyn im Roundtable Hold
- D, Jäger der Toten nahe dem Summonwater Village
- Gurranq, der Bestien-Kleriker im Bestial Sanctum
Für magiebasierte Builds empfehlen sich Swift Glintstone Shard und Carian Slicer. Diese Zauber zeichnen sich durch ihre extrem schnelle Ausführungsgeschwindigkeit aus und verursachen dennoch beachtlichen Schaden. Comet eignet sich besonders für Situationen, in denen der Gegner abgelenkt ist.
Die Dragon Communion Zauber können sich im Kampf als äußerst mächtig erweisen. Allerdings verbrauchen ihre elementaren Atemattacken schnell FP. Rotten Breath und Ekzykes’s Decay stechen dabei besonders hervor, da sie nicht nur Schaden verursachen, sondern auch Scharlachfäule verursachen.
Taktische Kampfführung
Taktische Kampfführung in Elden Ring erfordert ein tiefes Verständnis der Spielmechaniken und ein geschicktes Zusammenspiel verschiedener Elemente. Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass das Spiel Spieler für panisches Rollen und zu enges Anschmiegen an Bosse stärker bestraft als frühere Souls-Spiele. Stattdessen sollten Spieler lernen, Sprints effektiv einzusetzen und ihre Ausweichmanöver präzise zu timen.
Distanzmanagement
Das Beherrschen des richtigen Abstands zum Boss ist ein Schlüsselelement für den Erfolg. Anders als in früheren Dark Souls-Titeln müssen Spieler in Elden Ring nicht nur auf das Timing, sondern auch auf die Distanz zum Gegner achten. Ein zu nahes Heranrücken an den Boss über längere Zeit kann fatale Folgen haben.
Folgende Strategien helfen beim effektiven Distanzmanagement:
- Sprints nutzen: Anstatt ständig zu rollen, empfiehlt es sich, häufiger zu sprinten. Dies ermöglicht eine bessere Kontrolle über den Abstand und spart wertvolle Ausdauer.
- Mittlere Distanz wahren: Bei vielen Bossen ist es ratsam, eine mittlere Entfernung einzuhalten. Dies erlaubt es, Flächenangriffen auszuweichen und gleichzeitig schnell in Reichweite für eigene Angriffe zu kommen.
- Positionierung beachten: Nach Angriffen des Bosses sollte man versuchen, sich in dessen tote Winkel zu bewegen. Dies bietet oft sichere Möglichkeiten für Gegenangriffe.
Allerdings haben einige Bosse in Elden Ring die Fähigkeit, sich genau dorthin zu teleportieren, wo der Spieler sich befindet. Dies macht klassisches Distanzmanagement schwieriger und erfordert schnelle Reaktionen.
Timing der Angriffe in Elden Ring
Das richtige Timing der eigenen Angriffe ist entscheidend für den Sieg gegen Bosse. Elden Ring bestraft gierige Spieler, die zu viele Schläge am Stück landen wollen, oft hart. Stattdessen sollte man sich auf kurze, präzise Angriffskombinationen konzentrieren.
Einige Taktiken für effektives Angriffstiming:
- Stick-and-Move: Führe 2-3 schnelle Schläge aus und ziehe dich dann zurück. Dies minimiert das Risiko, von Gegenangriffen getroffen zu werden.
- Fenster nutzen: Greife bevorzugt an, nachdem der Boss eine Angriffsserie beendet hat. In diesen Momenten ist er oft verwundbar.
- Sprungattacken: Nutze Sprungattacken, um Distanz zu überbrücken und gleichzeitig Schaden zu verursachen. Dies ist besonders effektiv nach ausweichbaren Bodenangriffen des Gegners.
Es ist wichtig zu beachten, dass viele Bosse in Elden Ring ihre Angriffsmuster dynamisch anpassen können. Sie reagieren beispielsweise darauf, wenn der Spieler heilt oder wenig Ausdauer hat. Dies erfordert ständige Aufmerksamkeit und Anpassungsfähigkeit.
Darüber hinaus setzen die Entwickler verstärkt auf verzögerte Angriffe, was das Timing des Ausweichens erschwert. Spieler müssen lernen, nicht reflexartig zu rollen, sondern den richtigen Moment abzuwarten.
Heilungsfenster finden
Eine der größten Herausforderungen in Elden Ring ist es, sichere Momente zum Heilen zu finden. Viele Bosse sind darauf programmiert, Heilversuche aggressiv zu bestrafen. Dies macht es riskant, sich nach einem schweren Treffer sofort zu heilen.
Strategien für sicheres Heilen:
- Distanz schaffen: Nutze Sprints, um schnell Abstand zum Boss zu gewinnen. Dies gibt dir oft genug Zeit für einen Heiltrank.
- Säulen und Hindernisse: Suche nach Objekten in der Arena, die als Deckung dienen können. Hinter diesen lässt sich oft sicher heilen.
- Nach Angriffsserien: Viele Bosse haben nach langen Kombinationen kurze Erholungsphasen. Diese eignen sich gut zum Heilen.
- Beschwörungen nutzen: Geisteraschen oder NPC-Beschwörungen können den Boss ablenken und Heilungsfenster öffnen.
Es ist wichtig zu beachten, dass einige Bosse, wie beispielsweise Malenia, spezielle Mechaniken haben, die das Heilen zusätzlich erschweren. Ihr Gravitationszug kann Heilversuche selbst nach scheinbar sicheren Angriffen wie der Meteoritenbarrage unterbrechen.
Zusätzlich zu diesen taktischen Überlegungen gibt es einige allgemeine Tipps, die in jedem Bosskampf nützlich sind:
- Lerne aus Fehlern: Jeder Tod bietet die Chance, die Angriffsmuster des Bosses besser zu verstehen. Nutze diese Informationen, um deine Strategie anzupassen.
- Experimentiere mit verschiedenen Ansätzen: Manchmal kann ein Wechsel des Kampfstils – beispielsweise von defensiv zu aggressiv – den entscheidenden Unterschied machen.
- Nutze Paraden und Konter: Für geübte Spieler können Paraden eine effektive Methode sein, um Bosse zu schwächen und Öffnungen für massive Schaden zu schaffen.
Abschließend ist es wichtig zu verstehen, dass die Bosskämpfe in Elden Ring oft als frustrierend empfunden werden können. Die Kombination aus langen Angriffsserien, verzögerten Schlägen und der Fähigkeit, Muster mitten in der Kombo zu ändern, kann überwältigend wirken. Dennoch bietet jeder Boss Schwachstellen und Möglichkeiten zum Sieg. Mit Geduld, Übung und der richtigen Taktik lässt sich jeder Gegner bezwingen.
Häufige Fehler vermeiden
Selbst erfahrene Spieler machen in Elden Ring immer wieder Fehler, die sie unnötig Leben kosten. Zwei der häufigsten Fallstricke sind die Gier nach Schaden und eine falsche Ausweichrichtung. Indem man diese typischen Fehler vermeidet, kann man seine Überlebenschancen in Bosskämpfen deutlich verbessern.
Gier nach Schaden
Die Versuchung, einen Boss mit einer Flut von Angriffen zu überrollen, ist groß. Allerdings führt diese Taktik oft zu einem schnellen Tod. Elden Ring bestraft gierige Spieler, die zu viele Schläge am Stück landen wollen, besonders hart. Stattdessen sollten sich Spieler auf kurze, präzise Angriffskombinationen konzentrieren.
Folgende Strategien helfen, die Gier nach Schaden zu zügeln:
- Stick-and-Move Taktik: Führe maximal 2-3 schnelle Schläge aus und ziehe dich dann zurück. Dies minimiert das Risiko, von Gegenangriffen getroffen zu werden.
- Ausdauermanagement: Behalte immer genug Ausdauer für mindestens zwei bis drei Ausweichrollen zurück. So kannst du auf unerwartete Gegenschläge reagieren.
- Geduld üben: Warte auf sichere Angriffsfenster, anstatt jede kleine Lücke auszunutzen. Besonders nach langen Angriffsserien des Bosses ergeben sich oft gute Gelegenheiten.
- Fokus auf Positionierung: Konzentriere dich darauf, eine vorteilhafte Position einzunehmen, statt blindlings anzugreifen. Eine gute Stellung ermöglicht oft mehrere sichere Treffer.
Ein klassisches Beispiel für übermäßige Gier ist der Kampf gegen Malenia. Viele Spieler werden durch ihre scheinbare Verwundbarkeit in die Irre geführt und landen zu viele Angriffe. Dies führt oft dazu, dass sie sich selbst in eine ungünstige Position bringen und von Malenias schnellen Kontern überrascht werden.
Besonders gefährlich wird die Gier, wenn die Lebensanzeige des Bosses unter 10% fällt. In dieser Phase neigen viele Spieler dazu, alle Vorsicht fallen zu lassen und wild auf den Gegner einzuschlagen. Genau hier ist jedoch besondere Disziplin gefragt, da viele Bosse in dieser Phase besonders aggressiv werden.
Falsche Ausweichrichtung
Das Ausweichen ist eine der wichtigsten Fähigkeiten in Elden Ring. Allerdings machen viele Spieler den Fehler, in die falsche Richtung auszuweichen. Entgegen der Intuition ist es oft sinnvoller, in Richtung des Gegners zu rollen anstatt von ihm weg.
Gründe für das Ausweichen in Richtung des Angriffs:
- Bessere Positionierung: Du landest näher am Gegner und kannst schneller kontern.
- Vermeidung von Folgeangriffen: Viele Bosse haben Angriffskombinationen, die speziell auf zurückweichende Spieler ausgerichtet sind.
- Ausnutzung der Unverwundbarkeitsframes: Während der Rolle bist du kurzzeitig unverwundbar. Durch das Rollen in den Angriff nutzt du diese Frames optimal aus.
Allerdings erfordert diese Technik präzises Timing. Rollst du zu früh, wirst du am Ende der Rolle getroffen. Rollst du zu spät, triffst du auf den Angriff, bevor deine Unverwundbarkeitsframes aktiviert sind.
Einige spezifische Tipps für verschiedene Angriffstypen:
- Bei horizontalen Schwüngen: Rolle nach vorne oder hinten.
- Bei vertikalen Schnitten und Stichen: Weiche seitlich aus.
- Bei Flächenangriffen: Springe über die Schockwelle oder rolle durch sie hindurch.
Es ist wichtig zu beachten, dass nicht jeder Angriff durch Ausrollen vermieden werden kann. Manche Angriffe erfordern einen Sprung oder sogar das Verlassen des Angriffsbereichs. Lerne die verschiedenen Angriffsmuster der Bosse kennen und passe deine Ausweichstrategie entsprechend an.
Zusätzlich zum richtigen Ausweichen ist es wichtig, nicht in Panik zu verfallen und wild umherzurollen. Elden Ring bestraft übermäßiges Ausweichen durch erhöhten Ausdauerverbrauch. Stattdessen sollten Spieler lernen, gezielt und mit Bedacht auszuweichen.
Ein häufiger Fehler ist auch das zu frühe Ausrollen. Viele Bosse in Elden Ring haben verzögerte Angriffe, die genau darauf ausgelegt sind, vorschnelles Ausweichen zu bestrafen. Warte mit dem Ausrollen, bis du den Angriff tatsächlich auf dich zukommen siehst, nicht wenn der Boss die Bewegung beginnt.
Neben dem Ausrollen sollten Spieler auch andere Bewegungsoptionen in Betracht ziehen:
- Sprinten: Oft ist es effektiver und ausdauerschonender zu sprinten als zu rollen. Besonders bei großflächigen Angriffen oder um Distanz aufzubauen.
- Springen: Einige Angriffe, besonders Bodenwellen oder niedrige Schwünge, können durch gezieltes Springen vermieden werden.
- Parieren: Für geübte Spieler bietet das Parieren eine Möglichkeit, Angriffe nicht nur zu vermeiden, sondern auch Gegenangriffe einzuleiten.
Darüber hinaus gibt es einige allgemeine Fehler, die Spieler in Bosskämpfen vermeiden sollten:
- Übermäßiges Heilen: Versuche nicht, dich nach jedem Treffer sofort zu heilen. Warte auf sichere Momente, in denen der Boss beschäftigt ist.
- Zu defensives Spiel: Ständiges Blocken oder Ausweichen ohne Gegenangriffe führt oft zu Ausdauerproblemen und verpassten Chancen.
- Falsche Ausrüstung: Achte darauf, dass deine Ausrüstung zu deinem Spielstil passt. Eine zu schwere Rüstung kann deine Beweglichkeit einschränken.
- Unterschätzen von Umgebungsgefahren: Achte nicht nur auf den Boss, sondern auch auf Hindernisse oder Abgründe in der Arena.
- Vernachlässigung von Buffs: Nutze Zauber, Gegenstände oder Aschen des Krieges, um deine Stärken zu verstärken und Schwächen auszugleichen.
Indem man diese häufigen Fehler vermeidet und stattdessen eine disziplinierte, aber flexible Kampfstrategie verfolgt, kann man seine Chancen in Bosskämpfen deutlich verbessern. Elden Ring fordert von Spielern nicht nur Geschick, sondern auch Geduld und taktisches Denken. Mit der richtigen Einstellung und Übung lässt sich jedoch jeder Boss bezwingen.
Hilfe durch Beschwörungen
Beschwörungen bieten in Elden Ring eine mächtige Unterstützung für schwierige Bosskämpfe. Allerdings erhöht sich dadurch auch die Gesundheit des Bosses, weshalb der strategische Einsatz dieser Hilfen entscheidend ist.
Beste Geisteraschen
Geisteraschen sind außergewöhnliche Helfer in den meisten Bosskämpfen. Um diese nutzen zu können, benötigen Spieler zunächst die Geisterrufende Glocke von Renna der Hexe oder können diese alternativ bei den Zwillings-Maiden-Hüllen im Rundtischfeste erwerben.
Besonders effektive Geisteraschen sind:
- Perfumer Tricia: Unterstützt mit verschiedenen Aromatika und dem besonders nützlichen Uplifting Aromatic, das sich vor allem für Stärke-Builds eignet.
- Banished Knight Oleg: Dieser aggressive Kämpfer kann dank seiner hohen Ausdauer und starken Sprungattacken sogar einige Bosse im Alleingang besiegen.
- Black Knife Tiche: Eine der stärksten Beschwörungen überhaupt, die mit präzisen Angriffen und hohem Schaden überzeugt.
Multiplayer Unterstützung
Das Multiplayer-System ermöglicht verschiedene Arten der Zusammenarbeit. Durch die Einstellung eines Multiplayer-Passworts können sich Spieler gezielt mit Freunden verbinden. Darüber hinaus gibt es ein einzigartiges asynchrones Online-Element, das die Präsenz anderer Spieler spürbar macht.
Für die Multiplayer-Unterstützung sollten Spieler folgendes beachten:
- Die Aktivierung des Beschwörungszeichens erfordert einen Fingerheilmittel
- Beschwörungen erhöhen die Gesundheit und Verteidigung des Bosses
- Stirbt der beschworene Spieler früh, muss man gegen einen verstärkten Boss alleine kämpfen
NPC Beschwörungen
NPC-Beschwörungen unterscheiden sich von Geisteraschen und werden durch goldene Beschwörungszeichen aktiviert. Diese Helfer stehen oft nur zur Verfügung, nachdem bestimmte Questlinien abgeschlossen wurden.
Bemerkenswerte NPC-Unterstützung findet sich beispielsweise beim Kampf gegen Radahn. Hier können Spieler eine ganze Armee von NPCs beschwören, darunter Blaidd, Tragoth und Alexander. Einzigartig an diesem Kampf ist die Möglichkeit, gefallene NPCs mehrfach neu zu beschwören.
Dennoch sollten Spieler bedenken, dass NPC-Beschwörungen die erhaltenen Runen um 25% reduzieren und die Gesundheit des Bosses erhöhen. Außerdem sind sie oftmals nicht so effektiv wie menschliche Mitspieler, da sie anfällig für Flächenschaden und anhaltende Zauber sind.
Zusätzlich ist es wichtig zu wissen, dass Geisteraschen nicht gleichzeitig mit Multiplayer-Beschwörungen verwendet werden können. Spieler müssen sich also entscheiden, welche Art der Unterstützung für den jeweiligen Kampf am sinnvollsten ist.
Fazit – Elden Ring
Elden Ring stellt durch seine anspruchsvollen Bosskämpfe selbst erfahrene Spieler vor große Herausforderungen. Allerdings bietet das Spiel zahlreiche Möglichkeiten, diese Kämpfe erfolgreich zu meistern. Geschicktes Ausdauermanagement, präzises Timing und taktische Positionierung bilden dabei das Fundament für den Erfolg.
Besonders wichtig erweist sich die sorgfältige Vorbereitung vor jedem Bosskampf. Eine durchdachte Ausrüstungswahl, strategisches Runenfarming und die richtige Waffenkombination erhöhen die Siegeschancen deutlich. Spieler sollten außerdem die verschiedenen Unterstützungsmöglichkeiten wie Geisteraschen oder NPC-Beschwörungen nicht unterschätzen.
Dennoch bleibt der wichtigste Aspekt das Lernen aus Fehlern und die stetige Verbesserung der eigenen Fähigkeiten. Geduld und Ausdauer zahlen sich letztendlich aus – jeder Boss hat seine Schwachstellen und kann mit der richtigen Strategie bezwungen werden.
Schließlich zeigt sich: Elden Ring bestraft zwar Unachtsamkeit und übermäßige Gier hart, belohnt aber gleichzeitig durchdachtes und diszipliniertes Vorgehen. Mit diesem umfassenden Leitfaden und konsequenter Übung können Spieler jeden Boss im Zwischenland erfolgreich bezwingen.
FAQs – Elden Ring
Q1. Welcher Boss sollte als erster in Elden Ring besiegt werden? Es gibt keinen festgelegten ersten Boss in Elden Ring, da das Spiel in unterschiedlicher Reihenfolge angegangen werden kann. Folgt man jedoch dem empfohlenen Weg, ist Margit, das Grausame Mal, oft der erste große Gegner, auf den Spieler treffen.
Q2. Welche leicht zu übersehenden Geheimnisse gibt es in Elden Ring? Es gibt viele versteckte Elemente, wie spezielle Ausweich-Angriffe bestimmter Waffen, die Schwäche von Geistern gegen Heilmagie, ein Geheimnis am Himmel, zerstörbare Streitwägen in Heldengräbern und die Unfähigkeit von NPCs, Nachtzaubereien auszuweichen.
Q3. Gibt es einen geheimen Boss in Elden Ring? Ja, Drachenfürst Placidusax ist ein versteckter Boss in Farum Azula. Um ihn zu erreichen, müssen Spieler nicht nur den Feuerriesen besiegen, sondern auch einen verborgenen Pfad finden.
Q4. Wer gilt als der stärkste Gegner in Elden Ring? Malenia, Klinge von Miquella, wird oft als der schwierigste und stärkste Boss im Spiel angesehen. Ihre Kombination aus Geschwindigkeit, Heilfähigkeit und verheerenden Angriffen macht sie zu einer enormen Herausforderung.
Q5. Wie kann man seine Chancen in Bosskämpfen verbessern? Um Bosskämpfe erfolgreicher zu meistern, sollten Spieler ihre Ausrüstung optimieren, Runen für Level-Ups farmen, Angriffsmuster der Bosse studieren, Ausdauer klug managen und Beschwörungen wie Geisteraschen oder NPC-Helfer strategisch einsetzen. Geduld und das Lernen aus Fehlern sind ebenfalls entscheidend.